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Vorstände Sitzung LPV RhB

Am 24. und 25. Oktober trafen sich bei beide LPV Vorstände der RhB auf der AlpGrüm. Folgende Geschäfte wurden behandelt:

Stand der FAV Verhandlungen war der wichtigste und auch grösste Brocken.

Arbeitszeit

Die neue AZG Verordnung wird dem fahrenden Personal ohne spezielle Vereinbarungen mit der Unternehmung grosse Schmerzen bereiten. Der SEV fordert daher einen Teil der Produktionssteigerung zurück. Die wichtigste Forderung hier ist die Reduktion der Jahresarbeitszeit, diese würde nun von 2106 Std neu auf 2075 Std. reduziert werden. Mit dem neu ausgehandelten Paket sowie noch 1-2 kleinen Anpassungen könnte der LPV damit leben. Welche Veränderungen aber genau die AZGV auf die Tourengestaltung haben wird, ist sehr schwer abzuschätzen. Unter folgendem Link findet ihr weitere Informationen dazu (lesenswert!):

https://sev-online.ch/de/aktuell/kontakt.sev/2018/was-aendert-sich-2018091104-14/

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-71963.html

An den Versammlungen werden wir dann auf die Details eingehen. Die längst geforderte BAR ist ebenfalls ein Bestandteil des FAV, diese muss noch verhandelt werden.

Der Punkt Arbeitsmodelleenthält folgendes:

Dieses Paket empfinden wir als gut, was jedoch mehr oder weniger eine Selbstfinanzierung ist. Die Umsetzung wird sicherlich intensiv und eine Herausforderung für die Unternehmung sein.

Am 29. November findet die LPV Versammlung der Sektion Landquart im Hotel Chur, in Chur statt. Beginn ist um 17:00 alle LPV Lokführer sind zu dieser herzlich eingeladen und auch aufgefordert teilzunehmen. Es gibt wichtige Punkte über die entschieden werden. Eure Stimme entscheidet, gestalten wir die Zukunft zusammen. Peter Peyer wir ebenfalls anwesend sein.

Lohnentwicklung 

Mit dem neu ausgearbeitetem Model sind die Vorstände nicht zufrieden und verlangen eine Änderung. Ziel ist ein beschleunigtes Lohn Modell für alle.

Dies sind die wichtigsten Punkte zum FAV. Wir möchten aber auch in Erinnerung rufen, dass die Pensionskassen Einschüsse der Arbeitgeberin RhB hauptsächlich zugunsten der mittleren und älteren Kollegen schön eingeschenkt haben. Gesamthaft waren es 18 Millionen, was wir sehr schätzen und auch dankbar dafür sind.

PeKo Prozesse und Zusammenarbeit mit der Unternehmung 

Im diesem Jahr wurde häufig und intensiv darüber diskutiert wie dies zu geschehen hat und welche positiven Outputs daraus resultieren können. Durch die schlechte Organisation und Prozesse gab es einige Male rote Köpfe und grosse Unzufriedenheit. Unser Leiter LP hat eine PeKo Sitzung einberufen um die Probleme und Wünsche beider Seiten zu eruieren. Neu sollten die PeKo Mitglieder mehr Arbeitszeit und Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt werden, ebenso will man die Prozesswege direkter gestalten.

In Sachen Bremsen und Wintermassnahmen sowie Unregelmässigkeiten sieht die PeKo Klärungsbedarf, die PeKo sucht das Gespräch mit dem Leiter LP.

Die Handhabung bei unsicheren Handlungen und Verstössen gegen die Reglemente sowie ihre Konsequenzen, haben auch für eine angeregte Diskussion geführt . Es wird befürchtet, dass dies zu einer grösser Angstkultur führt und das Vertrauen zunehmend leidet. Auch wird in Frage gestellt, ob der Massstab fair gehandhabt wird. Zu diesem Thema möchte der LPV antworten, eine kleine LPV Delegation (Kramer, Kohler, Gaudenz, Meyer) möchte hier ein klärendes Gespräch suchen.

Im Weiteren wurden die Termine fürs 2019 fixiert, im August feiert der LPV RhB „20 Jahre Unterbestand“ und trotzdem mussten keine Züge stehen gelassen werden.

Der SEV feiert gleichzeitig das 100 jährige Jubiläum und wird im Oktober 2019 Graubünden besuchen kommen um zu feiern.

Schlussendlich wurden noch einige andere kleinere Probleme besprochen und es wurde intensiv gearbeitet.

Für den Bericht Patrick Cavelti


Artikel erstellt am: Mittwoch, 31. Okt. 2018, 22:13 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 31. Okt. 2018, 22:17 Uhr