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Die SBB-FA?hrung provoziert ihr Personal

Die Neuverhandlung des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) SBB/SBB Cargo hat begonnen. Die Forderungen des Unternehmens enthalten Lohnsenkungen, eine ErhAi??hung der Arbeitszeit und vereinfachte KA?ndigungen. Das Personal arbeitet unermA?dlich, um Betriebsprobleme wie beispielsweise Sopre zu lAi??sen. Es garantiert zudem tagtAi??glich die QualitAi??t der Schweizer Eisenbahn. Gleichzeitig ist die FA?hrung mit vielen Ai??BaustellenAi?? eingedeckt. Das Unternehmen mA?sste also jedes Interesse haben, Konflikte mit seinen Mitarbeitenden zuvermeiden. Doch die FA?hrung macht das Gegenteil und provoziert das Personal. FA?r die Gewerkschaften und VerbAi??nde SEV, transfair, KVAi??V und VSLF ist es unmAi??glich, ernsthaft A?ber einen GAV zu verhandeln, solange die Gegenseite ausschliesslich das Ziel hat, die Arbeitsbedingungen massiv zu verschlechtern.

Ai??Die Verhandlungsdelegation der SBB kommt mit einem Forderungskatalog, der ein reines Sparpaket ist: ErhAi??hung der Arbeitszeit, Senkung der LAi??hne und Vereinfachung der KA?ndigungen. Nicht zu vergessen die Streichung von Ferientagen. Und dann ist sie noch so dreist, von einer Entwicklung des GAV zu sprechenAi??, sagt Manuel Avallone, VizeprAi??sident des SEV, im Namen von SEV, transfair, KVAi??V und VSLF. Ai??Mit diesem Verhandlungspaket will die SBB-FA?hrung den Druck an das Personal weitergeben. Sie lebt in einem andern Universum, wenn sie glaubt, dass das Personal sich so behandeln lasse!Ai??, ergAi??nzt Manuel Avallone.

Die Verhandlungen finden in einem Umfeld von extremem Druck auf die Unternehmung statt. Sie ist bereits verstrickt in Probleme mit der FunktionstA?chtigkeit des Programms Sopre und den permanenten Reorganisationen, die mit RailFit 20/30 den Abbau von 1400 Stellen bis 2020 vorsehen. Die FA?hrung steht derweil Ai??ffentlich in der Kritik wegen ihrer A?berrissenen LAi??hne. Zu diesen zahlreichen selbst errichteten Baustellen kommen noch die Spannungen um die Fernverkehrskonzession hinzu. Die Sozialpartnerschaft garantiert in dieser Situation die StabilitAi??t. Das Personal, das sich jederzeit mit dem Unternehmen identifiziert und Bestleistungen erbringt fA?r den Service public, hat etwas anderes verdient als diesen Frontalangriff.

SEV, transfair, KVAi??V und VSLF erwarten deshalb von der SBB-FA?hrung, dass sie mit einem Forderungskatalog an den Verhandlungstisch zurA?ckkehrt, A?ber den man wirklich verhandeln kann.

 

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Artikel erstellt am: Freitag, 23. Feb. 2018, 20:02 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Freitag, 18. Mai. 2018, 1:40 Uhr