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Ai??Schweizer LAi??hne auf Schweizer Schienen ai??i?? erst recht am GotthardAi??

Aktion der Bahngewerkschaften zur Gotthard-ErAi??ffnung in Basel und Chiasso

Mit einer symbolischen Gleisbesetzung in den RangierbahnhAi??fen Basel-Muttenz und Chiasso haben die Bahngewerkschaften auf ihre Forderungen bei der Gotthard-ErAi??ffnung aufmerksam gemacht. Die europAi??ische, deutsche, italienische und die Schweizer Bahngewerkschaft SEV fordern gemeinsam das Prinzip, dass fA?r auslAi??ndisches Personal die LAi??hne des Landes gelten, wo die Arbeit geleistet wird.

Ai??Mit dem Gotthard-Basistunnel wird die Schweiz kleinerAi??, betonte Giorgio Tuti, PrAi??sident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV vor den Medien in Basel. Was verkehrspolitisch durchaus erwA?nscht ist, hat seine Nebenwirkungen beim Personal. Wenn dereinst auch der Ceneri-Tunnel betrieben wird, kann ein LokomotivfA?hrer ohne Pause und ohne Verletzung von Arbeitszeitvorschriften die Schweiz durchqueren.

SEV-VizeprAi??sidentin Barbara Spalinger stellte klar: Ai??Wir haben im Binnenverkehr mit den GesamtarbeitsvertrAi??gen eine gute Absicherung des fahrenden Personals, und das Urteil im Fall Crossrail sichert uns dies auch im grenzA?berschreitenden Verkehr zu. Nun geht es darum, auch im Transitverkehr das Prinzip ai???Schweizer Lohn auf Schweizer Schienenai??? zu verankern.Ai??

UnterstA?tzung bekommt der SEV aus Deutschland und Italien. An der Medienkonferenz in Chiasso sprachen Sara Tripodi von CGIL/Filt sowie Pancrazio Raimondo von UIL fA?r die italienischen Kolleginnen und Kollegen. In Basel erklAi??rte der Vorsitzende der deutschen Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG, Alexander Kirchner: Ai??Wir fordern, dass fA?r die Zeit eines grenzA?berschreitenden Einsatzes die LAi??hne des Landes gezahlt werden, in dem der Einsatz erbracht wird ai??i?? vorausgesetzt, diese sind nicht niedriger als im Herkunftsland.Ai?? In keinem Land dA?rften unterschiedlich hohe LAi??hne als Ai??StandortvorteilAi?? zu Lasten der Arbeitnehmer gelten. Dagegen kAi??mpften die Gewerkschaften mit aller Macht an. Ai??Unser soziales VerstAi??ndnis beruht auf SolidaritAi??t und nicht darauf, BeschAi??ftigte gegeneinander auszuspielenAi??, stellte Alexander Kirchner fest.

RA?ckhalt gibt es auch aus der europAi??ischen Gewerkschaftszentrale in BrA?ssel. Der Luxemburger Guy Greivelding, PrAi??sident der Bahnsektion der EuropAi??ischen Transportarbeiter-FAi??deration ETF hielt fest: Ai??Es kann nicht sein, dass der grenzA?berschreitende Verkehr A?ber Lohndumping organisiert wird. Die ETF fordert ohne Wenn und Aber, dass die am Ort der erbrachten Leistung gA?ltigen LAi??hne stets gezahlt werden mA?ssen.Ai?? Greivelding wies zudem auf die BA?rgerinitiative Ai??Fair Transport EuropeAi?? hin, fA?r die zurzeit in der EU die Unterschriftensammlung lAi??uft. Die Initiative fordert soziale Arbeitsbedingungen und faire LAi??hne im gesamten europAi??ischen Verkehrswesen. Der Luxemburger kA?ndigte zudem einen Relaunch des europAi??ischen sozialen Dialogs Schiene an, an dem auch die Schweiz A?ber die ETF und den Arbeitgeberverband CER teilnimmt.

Zuvor hatten die Gewerkschafter in den RangierbahnhAi??fen Muttenz bei Basel und Chiasso ihre Forderung mit einer symbolischen Blockade des GA?terverkehrs unterstrichen. Gemeinsam stellten sich die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter mit einem Transparent vor eine abfahrbereite Lok und illustrierten damit die Forderung: Ai??Schweizer LAi??hne auf Schweizer Schienen ai??i?? erst recht am GotthardAi??.

Ein Kurzfilm aus MuttenzAi??ist zu sehenAi??unter www.facebook.com/verkehrsgewerkschaft http://kelseylaurenphoto.com/uncategorized/cheap-lady-era/


Artikel erstellt am: Donnerstag, 2. Jun. 2016, 16:05 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 25. Apr. 2018, 15:07 Uhr