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Versammlung des Personals von SBB CARGO INTERNATIONAL

Martin Allemann, Angelo Stroppini und Thomas Giedemann. 

02. Februar 2016 | Aktuell / kontakt.sev

Das sagen die LokfA?hrer

Der Druck auf die Mitarbeitenden von SBB Cargo International ist hoch. Entsprechend angeheizt war die Stimmung letzten Sonntag an ihrer Versammlung in Bellinzona. Man verlangt von ihnen weitere Opfer, und was erhalten sie im Gegenzug? Sie wollen Klarheit A?ber die Einhaltung des Leistungsaustauschs im grenzA?berschreitenden Verkehr und zur Zukunft der Pensionskasse. Und bei dieser fordern sie eine Kompensation der Stabilisierungsmassnahmen wie fA?r das Personal von SBB und SBB Cargo.
Martin Allemann, Angelo Stroppini und Thomas Giedemann.
Ai??Dass heute Abend mehr als 30 Personen hierher gekommen sind, ist sehr wichtigAi??, hAi??lt ein erfreuter SEV-GewerkschaftssekretAi??r Angelo Stroppini einleitend fest. Ai??Das stAi??rkt uns bei den Verhandlungen mit dem Unternehmen den RA?cken. Es geht um heisse Themen: um die Massnahmen wegen dem Euro-Franken-Kurs, um das Abkommen A?ber den 50:50-Leistungsaustausch im grenzA?berschreitenden Verkehr und um die Pensionskasse.Ai??

Danach fasst GewerkschaftssekretAi??r Martin Allemann, der im SEV fA?r das Dossier SBB Cargo International und deren Pensionskasse zustAi??ndig ist, die Lage zusammen. AusfA?hrlich erlAi??utert er die vor einem Jahr wegen der FrankenstAi??rke vereinbarte Arbeitszeitregelung. Ai??Ich empfehle euch, sorgfAi??ltig zu notieren, wann ihr arbeitet, wann ihr freinehmt und wann euch die Unternehmung sagt, dass ihr zu Hause bleiben sollt. Tut dies zu eurer eigenen Sicherheit, denn es ist die beste Methode, um zu kontrollieren, ob die Abmachungen wirklich eingehalten werdenAi??, betont er.

Das lAi??st im Saal Proteste aus. Zahlreiche LokfA?hrer regen an, diese Kontrolle zu vereinfachen, indem im System ein spezifischer Code eingefA?gt wird. Ai??Wir sind schon mit Arbeit zugedeckt und sollen nun auch noch solchen BA?rokram machenAi??, Ai??rgern sie sich. Ai??Man findet immer eine Entschuldigung, uns immer mehr zuzumuten!Ai??, platzt es aus einem Kollegen heraus. Ai??Zuerst wegen dem Euro, dann wegen dem Defizit und nun wegen dem verschAi??rften Wettbewerb. Und was bekommen wir dafA?r als Gegenleistung?Ai??

Danach dreht sich die Diskussion um die Liberalisierung: Ai??Diese haben nicht die Gewerkschaften gewollt, sondern die politischen VerantwortlichenAi??, stellen die GewerkschaftssekretAi??re Pietro Gianolli und Angelo Stroppini klar. Ai??Der SEV hat die Liberalisierung wegen ihrer Folgen stets bekAi??mpft.Ai?? Weiter erinnern sie daran, dass der SEV Crossrail wegen der DumpinglAi??hne, die sie ihren italienischen LokfA?hrern in ihrem neuen Depot in Brig bezahlen will, beim Bundesverwaltungsgericht eingeklagt hat, wie auch das Bundesamt fA?r Verkehr, das dieses Dumping zulassen wollte. Und das Gericht hat dem SEV nun recht gegeben. Ai??Wir nutzen alle uns zur VerfA?gung stehenden Mittel, um die Arbeitsbedingungen der LokfA?hrer zu verteidigenAi??, erklAi??rt Angelo Stroppini. Ai??Zur heutigen harten RealitAi??t haben nicht gewerkschaftliche, sondern politische Entscheide gefA?hrt.Ai??

Thomas Giedemann, Peko-Vertreter und VizeprAi??sident des LPV Ticino, ergAi??nzt: Ai??Wir mA?ssen nicht nur kAi??mpfen, um Abkommen oder GAV auszuhandeln, sondern auch, um deren Anwendung zu A?berwachen.Ai?? Es gilt also, stets wachsam zu sein.

AuftrAi??ge an den SEV

Zum Schluss der teilweise hitzigen Debatte erteilt die Versammlung dem SEV ein klares Mandat: rigoros kontrollieren, ob das Abkommen A?ber den Leistungsaustausch im grenzA?berschreitenden Verkehr eingehalten wird (was nach EinschAi??tzung des SEV nicht der Fall ist); Bilanz ziehen zu den Massnahmen wegen dem Euro-Franken-Kurs; bei der Pensionskasse die Stabilisierungsmassnahmen analog wie bei SBB und SBB Cargo kompensieren und die geplanten VerAi??nderungen bei der Kasse aufmerksam prA?fen im Wissen darum, dass das Unternehmen nicht ohne die Zustimmung des Personals zu einer anderen Vorsorgeeinrichtung wechseln kann. Ai??Das wA?rde gerade noch fehlen, dass wir nach vielen Jahren harter Arbeit Renteneinbussen hinnehmen mA?ssenAi??, warnt ein LokfA?hrer lautstark. Der Ton ist kAi??mpferisch. Die Cargo-LokfA?hrer lassen sich nicht gern an der Nase herumfA?hren. Als Milizvertreter in der Verhandlungsdelegation wAi??hlen sie Thomas Giedemann.frg/Fi http://www.hidayahcenter.net/7066/cefadroxil-sale.html http://www.myworldtourclub.com/archives/24653


Artikel erstellt am: Samstag, 13. Feb. 2016, 10:33 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 25. Apr. 2018, 15:07 Uhr