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Die LPV-Delegierten nahmen eine Resolution an gegen das vom BAV verfA?gte Lohndumping

Delegiertenversammlung LPV

Im eisigen Wind der Liberalisierung

Das Strategiepapier und die VerfA?gung des BAV zu den LokfA?hrerlAi??hnen prAi??gten dieDelegiertenversammlung. Verschiedene Referate befassten sich damit und die DelegiertenAi??verabschiedeten eine Resolution dazu. Im Kampf gegen den Liberalisierungswahn ist es wichtig, dassAi??die Berufsgruppen solidarisch auftreten und den Service Public gemeinsam verteidigen.

Der Kampf gegen die Liberalisierer war das grosse Thema bei den Referaten an derAi??Delegiertenversammlung. Giorgio Tuti referierte zum Strategiepapier 2030 des BAV, BarbaraAi??Spalinger zeigte HandlungsmAi??glichkeiten gegen das Lohndumping auf, und Philipp Hadorn berichteteAi??A?ber die Bestrebungen im Parlament zum Abbau des Service Public.

Mobilisierung und Abgrenzung

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Auch fA?r Hans-Ruedi SchA?rch ist der Kampf gegen die Liberalisierung eine der Hauptaufgaben derAi??Zukunft. Nur ein guter Zusammenhalt der Arbeitnehmer kann hierbei erfolgreich sein. Daher bedarfAi??es einer starken SolidaritAi??t unter allen Berufsgruppen des Service Public. SpartenspezifischesAi??GAi??rtchendenken fA?hrt hier nicht weiter, wir mA?ssen die Zusammenarbeit und SolidaritAi??t im SEVAi??stAi??rken. Und wir mA?ssen uns gegenA?ber der Spartengewerkschaft besser abgrenzen. DafA?r brauchtAi??es eine gute Mitgliederwerbung, an der es leider noch etwas hapert. Ein modernes Konzept ist imAi??Aufbau.

AntrAi??ge

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Die Delegiertenverammlung folgte bei praktisch allen neuen AntrAi??gen den Empfehlungen desAi??Zentralausschusses. Zu lAi??ngerer Diskussion kam es lediglich beim Gegenantrag desAi??Zentralausschusses zu den AntrAi??gen, welche die Sprachkompetenzen betreffen. Mit zweiAi??Modifikationen wurde aber auch dieser Gegenvorschlag angenommen.Ai??Auch bei den meisten pendenten und abzuschreibenden AntrAi??gen folgten die Delegierten denAi??Empfehlungen des Zentralausschusses. Einzige Ausnahme: Der Antrag Ai??Ferien auch in 4 TeilenAi?? wirdAi??pendent belassen, weil er bei Cargo noch nicht umgesetzt werden konnte.

Resolution

Aufgrund der VerfA?gung des BAV, mit der es dem Lohndumping TA?r und Tor Ai??ffnet, hat der LPV eineAi??Resolution verfasst, welche von den Delegierten angenommen wurde. Der LPV hAi??lt in der ResolutionAi??fest, dass er DumpinglAi??hne nicht einfach so hinnehmen wird. Er wird sich mit geeigneten Mitteln zurAi??Wehr setzen.

Wahlen

FA?r das Ressort BLS konnte auch an der Versammlung kein/-e Kandiat/-in gefunden werden. DieAi??Stelle bleibt daher vakant. Als Ersatzmitglied GPK-LPV stellte sich spontan Karl Ruggli zur VerfA?gung,Ai??was mit grossem Applaus zur Kenntnis genommen wurde. Als Vertreter der Jugend wurde wieAi??vorgeschlagen Janos Jorosch gewAi??hlt. Als Vertreterin der Frauen wAi??hlten die Delegierten Andrea-Ursula Leuzinger und als Vertreterin Migration Amina Iaschi aus La Chaux-de-Fonds.

Ehrungen

Hans-Ruedi SchA?rch verabschiedete Ronald Sidler, der turnusgemAi??ss die GPK verlAi??sst, und verdankteAi??dessen gute Arbeit. Peter Mathis verlAi??sst die Peko, der er seit 13 Jahren angehAi??rte. AdrianAi??Hostettler, der massgeblich am neuen Werbekonzept Ai??LPV U30Ai?? mitgearbeitet hat, tritt ausAi??familiAi??ren GrA?nden als Werbeverantwortlicher des LPV zurA?ck. Christian Meyer tritt als RessortleiterAi??BLS zurA?ck, weil er wieder bei der SBB arbeitet.

ma

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Hans-JAi??rg Surber http://theblackfridaydeal.net/uncategorized/order-benfotiamine-webmd erklAi??rt die Organisation eines Schadenplatzes anhand einer Prinzipskizze

Das SBB Care-Team

Psychische UnterstA?tzung fA?r alle Betroffenen eines Unfalls

In seinem spannenden Referat stellte Hans-JAi??rg Surber, Einsatzleiter des SBB Care-Teams, dessenAi??Arbeit vor. In den letzten Jahren fand eine kontinuierliche Professionalisierung statt, die das Care-Team zu einer schnellen Einsatztruppe gemacht hat, welche immer dann zur Stelle ist, wenn nachAi??einem Unfall Menschen betreut werden mA?ssen. Es bietet psychologische UnterstA?tzung fA?r alleAi??Betroffenen an, egal ob Personal, Passagiere oder andere Personen, bspw. Zeugen eines Suizids.

Das SBB Care-Team kommt in der Regel nach UnfAi??llen mit Personenschaden zum Einsatz, egal ob esAi??sich dabei um einen Suizid oder um ein Grossereignis wie dem Unfall in Rafz vom Februar 2015Ai??handelt. Es ist keine reine SBB-Einrichtung, sondern steht bei allen Bahn-UnfAi??llen im Einsatz. EinAi??24/7-Picketdienst garantiert, dass das Care-Team jederzeit einsatzbereit ist. Dem sogenannten CareAi??Pool stehen fA?nf speziell geschulte Psychologen, sowie rund 400 freiwillige, durch Profis geschulteAi??Mitarbeiter/-innen zur VerfA?gung.

Die Aufgaben des Care-Teams richten sich nach der GrAi??sse eines Ereignisses. Sie reichen von derAi??akuten aber auch lAi??ngerfristigen oder nachtrAi??glichen psychologischen Betreuung betroffenerAi??Personen (LokfA?hrer, Passagiere, Zeugen) bis zum Sammeln und Bewerten von Informationen beiAi??Grossereignissen. Bei letzteren gehAi??rt auch die Nachbetreuung dazu (RA?ckgabe vonAi??FundgegenstAi??nden, Kundendienst, Kommunikation).

Die Organisation wird kontinuierlich professionalisiert, damit mAi??glichst wenig Zeit zwischen einerAi??Schadensmeldung und dem Eintreffen vor Ort verstreicht. Aus diesem Grund wird 2015 ein SBB-weiter standardisierter Meldeprozess Ai??CareAi?? eingefA?hrt.

Zum Schluss wies Hans-JAi??rg Surber darauf hin, dass sich Interessent/-innen fA?r eine MitarbeitAi??jederzeit bei ihm melden kAi??nnen. Es ist wichtig, dass beim Care-Team Leute mitmachen, die denAi??Betrieb und die spezielle Situation einzelner Berufsgruppen gut kennen.

ma


Artikel erstellt am: Samstag, 6. Jun. 2015, 4:47 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 25. Apr. 2018, 15:08 Uhr