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Bericht vom 4-LAi??ndertreffen der AG LokfA?hrer in Wien

http://kinhnghiemlaixe.net/buy-micardis-40-mg-33014.html http://amxk44.zn.uz/1530 ZP Bericht Wien 2014

Vom 8.-10. Juli 2014 haben sich die Vertreter der LokfA?hrer aus Deutschland (EVG), Ai??sterreich (vida), Luxemburg (FNCTTFEL) und der Schweiz (LPV-SEV) in Wien zum traditionellen VierlAi??ndertreffen zusammengefunden.

Dabei haben wir uns A?ber das 4. Eisenbahnpaket der EU aufdatieren lassen, welches in ein ai??zpolitischesai??? und ein ai??ztechnischesai??? Paket aufgeteilt wurde. Im technischen Dossier finden sich Themen wie die Instandhaltung, welche neu fA?r alle Fahrzeuge verbindliche Regeln z.Bsp. zu Unterhaltsintervallen vorsehen soll. Oder auch Betriebskontrollen, wo beispielsweise die Lenkzeit nicht personenbezogen kontrolliert werden muss. Etwas konsterniert mussten wir von der Schweizer Delegation zur Kenntnis nehmen, dass es in der EU im Moment weder die Instrumente fA?r eine wirksame Kontrolle der Einhaltung von Lenk-, Arbeits- und Ruhezeiten gibt, noch die BehAi??rden existieren, welche die entsprechenden (und bitter nAi??tigen) Kontrollen durchfA?hren kAi??nnten. Das Thema scheint im derzeit diskutierten 4. Eisenbahnpaket schlicht inexistent zu sein. Wir haben darum in einerAi?? Petition zur Sicherheit eineAi?? sogenannte Fahrerkarte gefordert, wie sie bei Taxi- und Bus-Chauffeuren schon bekannt ist, und fA?r neue Schienenfahrzeuge im grenzA?berschreitenden Verkehr ab 2017 Pflicht werden soll. DarA?ber hinaus sollen natA?rlich auch die entsprechenden Kontrollorgane geschaffen und alimentiert werden.

http://woodandwinds.nl/nl/?p=21675 Lenk- und Ruhezeiten / ElektronischeAi??Fahrerkarten / Kontrollen / Ausbildung / JustAi??Culture / Faktor Mensch

RESOLUTION -Ai??Forderungen Juli 2014

Im politischen Dossier sieht man vor, dass Ausschreibungen nicht mehr unbedingt Pflicht sein sollen. Auch auf der Trennung von Infrastruktur und Verkehrsgesellschaften will man nicht mehr bestehen. Alles wurde durch die Neuwahlen von Europaparlament und der Kommission unterbrochen, und wir sehen mit einer gewissen Skepsis der Zukunft entgegen.

Ebenfalls erstatteten die Mitglieder der AGr Lokfahrdienst in der ETF (EuropAi??ischen Transportarbeiter FAi??deration) Bericht A?ber TranseuropAi??ische Routen, sogenannte Korridore, wo wir versuchen wollen, in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern, einen minimalen Konsens A?ber Einsatzzeiten, Ausbildung, Bezahlung, Standard der A?bernachtungslokale und der Sozial Standards etc. festzulegen. In dieser Gruppe sollen auch die Mindestvoraussetzungen fA?r FA?hrerstAi??nde zum Thema werden. Die Kollegen der umliegenden LAi??nder haben gewA?nscht, dass auch wir vom LPV aktiv in dieser Gruppe einsitzen sollen. Dem werden wir gerne entsprechen, und versuchen zukA?nftig an diesen zweimal jAi??hrlich stattfindenden Sitzungen teilzunehmen.

Interessant sind auch immer wieder die Berichte aus den befreundeten LAi??ndern. So konnten wir vernehmen, dass die Ai??sterreichischen Kolleginnen und Kollegen per Juli 2014 die wAi??chentliche Arbeitszeit von 40 auf 38.5 Stunden senken konnten und erst noch eine bessere Nachtzulagenregelung durchzusetzen vermochten. Zudem bestehen die MAi??glichkeiten einer gesetzlichen Altersteilzeit (fA?nf Jahre vor Pensionsbeginn Reduktion auf ein Pensum von 50%, bei 75% Gehalt und 100% PensionskassenbeitrAi??ge bezahlt von der Firma)

In den nAi??chsten Jahren werden in Ai??sterreich (2000 in den kommenden zehn Jahren) wie auch in Deutschland (350-400 jAi??hrlich) massiv LokfA?hrer gesucht.

Die Deutsche Bahn hat nicht nur LokfA?hrermangel, sondern spAi??testens nach Mainz 2013 wegen zu wenig Fahrdienstleitern auch einen erheblichen Imageverlust. Fernbusse setzen ihr zu und vermindern den Umsatz in der HAi??he von inzwischen 40-60 Mio. Euro. Der Konkurrenzdruck unter diesen Unternehmungen ist hoch, der Betrieb grundsAi??tzlich defizitAi??r und eine Bereinigung des Marktes wird erwartet. Das bringt der Bahn aber keine Kunden zurA?ck. Und: die DB konkurriert sich gar selber, indem sie parallel neben dem Fernverkehr den DB-ICEBus betreibt, was teilweise schon das Einstellen von ICE Verbindungen nach sich gezogen hatai??i?? Fernbusse verkehren auchAi?? grenzA?berschreitend in die Schweiz und nach Luxemburg. Gerade der harten Konkurrenzsituation wegen gilt es auch hier die Lenk- und Ruhezeitvorschriften zu kontrollieren.

Und selbstverstAi??ndlich hat auch das Netz der DB einen Nachholbedarf an Unterhalt. Selbst wenn das Geld vorhanden wAi??re: alle europAi??ischen Baufirmen zusammen hAi??tten zu wenig KapazitAi??t um die nAi??tigen Arbeiten auszufA?hren!

Wolfgang Joosten, langjAi??hriger Kollege in unserem internationalen Kreis und zuletzt Vorsitzenden-Sprecher, hat uns das letzte Mal begleitet und ist in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Er hat sich viele Jahre fA?r das Wohl von uns LokfA?hrerinnen und LokfA?hrer eingesetzt, und hat denn auch von allen LAi??nder-Vertretungen ein Andenken nach Hause nehmen dA?rfen. Zu seinem Nachfolger als Sprecher und Koordinator der VierlAi??ndertreffen wurde Helmut Mundt, Betriebsrat in KAi??ln und auch schon langjAi??hriger WeggefAi??hrte gewAi??hlt.

An dieser Stelle darum noch einmal einen herzlichen Dank an Kollege Wolfgang, mit den besten WA?nschen fA?r die Zukunft. Helmut wA?nschen wir einen guten Start und freuen uns auf das nAi??chste Jahr, wenn dieses Treffen turnusgemAi??ss in der Schweiz stattfinden wird.

Einen herzlichen Dank auch den organisierenden Kollegen in Wien. Sie haben uns drei arbeits-, erlebnisreiche und sonnige Tage beschert, und uns jederzeit mit (Mehl-)Speis und Trank bei Laune gehalten.

H.R. SchA?rch125 Jahre Kompetenz


Artikel erstellt am: Dienstag, 15. Jul. 2014, 17:13 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 25. Apr. 2018, 15:10 Uhr