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LPV - INFO 12 / 2014 - Totgeburt PEKABA definitiv begraben

LPV-Info http://woodandwinds.nl/nl/?p=21671

Unter dem KA?rzel PEKABA lancierten die SBB im August 2013 ein Projekt im Laufental, welches zum Ziel hatte in Stosszeiten KundenstrAi??me besser lenken zu kAi??nnen und damit Haltezeiten zu verringern, was gleichzeitig die FahrplanstabilitAi??t festigen sollte. Das Projekt orientierte sich dabei vornehmlich an EindrA?cken, welche die SBB Spitze anlAi??sslich eines Besuches bei den Japanischen Staatsbahnen gewonnen hatte.

SBB-Versuch in Laufen fA?r mehr PA?nktlichkeit gescheitert

Info 12-14

Halteortmarkierungen

Wie nun aus der Tagespresse zu entnehmen war, konnte die Zielsetzung mit der Projektanlage nicht erreicht werden. Das Projekt gilt intern als gescheitert.

Bereits bei der Vorstellung des Projekts wurden seitens aller Personalvertreter des Lokpersonals grAi??bste Vorbehalte gegenA?ber der Projektanlage vorge-tragen. Insbesondere wurde bereits damals das punktegenaue Anpeilen von sich jeweils Ai??ndernden Halteorten innerhalb eines Bahnhofs, zusammen mit einem zeitgleichen Informationstransfer wAi??hrend der Haltesequenz eines Zuges als kontraproduktiv bezeichnet.

Was dem LPV in diesem Zusammenhang viel mehr zu denken gibt, ist die Tatsache, dass man fA?r die nun vorliegende BestAi??tigung dieser Vorbehalte, und trotz der Ai??usserst angespannten Finanzlage bei den SBB, A?ber eine halbe Million Franken in diesem aussichtslosen Projekt ai??zverlochtai??? hat. Noch unverstAi??ndlicher wird die Fehlinvestition vor dem Hintergrund, dass bereits seit 20 Jahren eine, ursprA?nglich fA?r die ZA?rcher S-Bahn entwickelte, im Signalreglement verankerte und beim Lokpersonal geschAi??tzte Losung mit sogenannten Halteorttafeln besteht. Vorausgesetzt selbstverstAi??ndlich, diese Halteorttafeln sind aus der Distanz gut sichtbar und an den richtigen Stellen platziert.

Der LPV verlangt nachdrA?cklich bei zukA?nftigen Projekten den frA?hzeitigen Einbezug des Personals an der Front. Dazu aber gleichzeitig auch die MAi??glich-keit, Projekte welche beim ai??zPraktikerai??? bereits in der Lancierungsphase durchfallen, (zusammen) nochmals zu A?berdenken, oder gar abzubrechen, bevor sie unnAi??tig andernorts dringend benAi??tigte finanzielle Ressourcen bin-den.
Und an die SBB-Spitze gerichtet: Dank dem tAi??glichen Einsatz des Personals im Ai??V, getragen durch einen starken politischen Willen und viel RA?ckhalt in der BevAi??lkerung, profitieren wir in der Schweiz von einem weltweit wohl ein-zigartigen Ai??V-System auf sehr hohem Niveau. Auch die Japaner dA?rfen stolz sein auf ihr, qualitativ ebenfalls auf sehr hohem Niveau agierenden, Schienenverkehrsnetz.

Nur: Schweizer sind Schweizer und Japaner eben Japanerai??i??!

Emmen, 04. Juli 2014 Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Ai?? Zentralausschuss LPV


Artikel erstellt am: Samstag, 12. Jul. 2014, 20:24 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 25. Apr. 2018, 15:11 Uhr