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LPV - INFO 09 / 2014 - Sicherheit auf dem Schienennetz

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In der vom Lokpersonal eingebrachten Resolution Ai??Sicherheit im Ai??ffentlichen VerkehrAi?? forderte der SEV Kongress 2013, angesichts von Verkehrszunahme und NetzA?berlastung, mehr Zugkontrollen und PrAi??ventionsunterhalt. Es wurden auch systematische und dichtere Kontrollen des BAV an den ZA?gen auf Fahrsicherheit und Einhaltung der Arbeitszeiten gefordert.

Durch die Liberalisierung im GA?terverkehr ist ein intensiver Wettbewerb zwischen den Eisenbahnunternehmungen entstanden. Insbesondere im Ganzzug- und Kombiverkehr kAi??nnen die Kunden zwischen verschiedenen Anbietern wAi??hlen.

Was man in Fachkreisen bereits vor einigen Jahren prophezeite, ist nun eingetroffen: Die in letzter Zeit gehAi??uft auftretenden Probleme mit privaten Dienstleistern im GA?terverkehr geben Anlass zu viel GesprAi??chsstoff. Teilweise sind wirklich bedenkliche MAi??ngel bekannt geworden. Dies betrifft einerseits die fachliche Kompe-tenz und zum anderen die QualitAi??t der Sprachkenntnisse. Das Lokpersonal bei SBB Cargo International hat mit einer wahren Flut von Meldungen die Verantwortlichen dort aufgeschreckt, so dass man nun bei SBB Cargo International einen eigenen Auditprozess schaffen will.

Es erstaunt doch sehr, wenn sich mittlerweile im Markt Anbieter finden, bei wel-chen eine komplette Ausbildung zum LokfA?hrer Kat.B, inkl. Erweiterungsmodule wie ETCS oder starke GefAi??lle und der geforderten Sprachkompetenz in Italienisch und franzAi??sisch, lediglich noch ganze sieben Monate dauert! Dabei ist ebenfalls bedenklich, dass bei den genau gleichen Anbietern teilweise der Eigner gleichzeitig die Funktionen Ausbildner und PrA?fungsexperte in Personalunion ausfA?hrt. Bedenken ob die PrA?fungsqualitAi??t, je nach Auftragslage der Firma, immer den geforderten Standards entspricht, sind durchaus angebracht. Die vielen Meldungen unserer Kollegen bei SBB Cargo International sprechen dazu eine interessante und gleichzeitig eher besorgniserregende Sprache.

Vor diesem Hintergrund hat nun auch die Delegiertenversammlung LPV vom 21. Mai 2014 mit einer weiteren Resolution nachgedoppelt. Inhalt dieser Resolution ist im Wesentlichen nochmal ein Aufruf an das BAV, verstAi??rkt Kontrollen und Audits durchzufA?hren. Der LPV ist der Meinung, dass sich das BAV, im Interesse der Sicherheit auf dem stark belasteten Schweizerischen Schienennetz, auf dieser Ebene noch stAi??rker engagieren muss. DarA?ber hinaus ist auch zu A?berprA?fen ob PrA?fungen, sei es in der Theorie oder im praktischen Bereich, zukA?nftig von EVU unabhAi??ngigen Experten abgenommen werden sollen.

Um auch von Seite des LPV mAi??glichst effizient vorgehen zu kAi??nnen, sollen beobachtete UnregelmAi??ssigkeiten genau dokumentiert an die Mailadresse schwarzbuch@lpv-sev.ch gesendet werden.

Erstfeld, 04. Juni 2014 Ai?? Ai?? Ai?? Zentralausschuss LPV


Artikel erstellt am: Montag, 16. Jun. 2014, 22:02 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 25. Apr. 2018, 15:11 Uhr