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SBB Personalzufriedenheit - Weiterhin Grund zur Sorge

Es war ein grosser Schock fA?r die SBB-Spitze letztes Jahr, als sie die Resultate derAi??Umfrage zur Personalzufriedenheit erhielt. Sie versprach Besserung: bessere FA?hrung, bessere Kommunikation, weniger Hektik ai??i?? und laufende Kontrolle der Auswirkungen.

Nun liegen die Resultate der drei Stichproben dieses Jahres vor, und diese sind nurAi??minim besser als das Resultat der letztjAi??hrigen Umfrage. Das zu Ende gehendeAi??Jahr war allerdings auch nicht geeignet, um das Vertrauen in die FA?hrung zu stAi??rken. Insbesondere im wichtigsten Personal-GeschAi??ft, der Umsetzung des neuenAi??Lohnsystems, machte die SBB allzu viele Fehler. Damit wurde eher UnsicherheitAi??geschaffen statt der Grundlage fA?r eine wachsende Zufriedenheit.

Zu denken geben muss aber ganz besonders, dass die SBB selbst feststellt, dassAi??sie mit ihren Reorganisationen nach wie vor grosse Unruhe ins Unternehmen trAi??gtAi??und damit dem grAi??ssten Anliegen des Personals, jenem nach Konsolidierung undAi??Stabilisierung, entgegenarbeitet.

FA?r den SEV ist klar: Die SBB hat ihre Aufgaben noch nicht gemacht, sie mussAi??ihrem Personal Respekt entgegenbringen, um als Arbeitgeberin glaubwA?rdig zuAi??sein. Der einvernehmliche Lohnabschluss fA?rs Jahr 2012 mag ein Zeichen in dieAi??richtige Richtung sein.

Zwischenstand Toco: Einsprachen brauchen Zeit!

SEV und SBB haben sich in der Zwischenzeit A?ber das Vorgehen bei den Sammelbeschwerden und bei den persAi??nlichen Eingaben abgesprochen. In einem ersten Schritt werden die Sammeleingaben angegangen. Der SEV stellt fest, dass die SBB diese Aufgabe sorgfAi??ltig und korrekt angehen will; er begleitet diesen Prozess, der mehrere Monate dauern wird. Erst danach, voraussichtlich in der zweiten JahreshAi??lfte 2012, werden die Einzeleingaben behandelt.

SEV Info 15.12.2011, Personalzufriedenheit SBB


Artikel erstellt am: Samstag, 17. Dez. 2011, 20:59 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 25. Apr. 2018, 15:27 Uhr