Info aus der ZV Sitzung vom 11. Oktober 11
Infrastrukturbetreiber müssen aus Zugkollision Lehren ziehen
Am 11. Oktober hielt der Zentralvorstand seine monatliche Sitzung in Olten ab. Es hatten sich wieder einige Geschäfte angesammelt, die besprochen werden mussten. Unter anderem war die Zugkollision vom 6. Oktober in Olten ein brisantes Thema. Die Stellungnahme des LPV dazu ist im Internet unter www.lpv-sev.ch zu finden. Der Zentralvorstand bedauert diesen Unfall und erwartet von den Infrastrukturbetreibern in der Schweiz, dass daraus die entsprechenden Lehren gezogen werden.
Weiter wurde das zurzeit brisante Thema der Angriffe auf das Lokpersonal mit Laserpointern behandelt. Der Zentralvorstand ist der Meinung, dass seitens der SBB Handlungsbedarf besteht, damit die Mitarbeitenden besser geschützt werden können. Um dieses Problem in den Griff zu kriegen, sind alle Mitglieder aufgefordert, bei Laserpointerangriffen sofort Meldung zu erstatten, damit noch eine Chance besteht, die Verursacher zur Rechenschaft zu ziehen. Nur mit einer raschen Alarmierung ist dies möglich.
Die neue Website des LPV macht Fortschritte. Es ist vorgesehen, dass die Sektionen eine kurze Schulung zur Pflege der eigenen Sektionsseite erhalten. Weitere Informationen werden später noch folgen.
Bei SBB Cargo wurde die Berichterstattung zur Kenntnis genommen, dass die Berufsbilder SBB Cargo fast unterschriftsbereit vorliegen und die voraussichtlich letzte Verhandlungsrunde der Bereichsspezifischen Arbeitszeitregelungen Cargo (BAR) gegen Ende November stattfindet. Zudem wurde über die GAV Verhandlungen bei SBB Cargo International diskutiert.
Artikel erstellt am: Samstag, 29. Okt. 2011, 8:55 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Samstag, 29. Okt. 2011, 16:05 Uhr