SEV kündigt den Firmenarbeitsvertrag mit der RhB

Am 14. Dezember 2010 hat der SEV die Direktion der RhB angeschrieben, mit der Aufforderung, bestimmte Teile des FAV neu zu verhandeln. Der SEV hat ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass er den FAV an sich nicht kündigen will, aber einen verbindlichen Zeitplan für die Verhandlungen verlangt.
In einer Auftaktsitzung mit der RhB haben am 3. Mai 2011 beide Seiten eine Auslegeordnung ihrer Anliegen gemacht. Die erste Verhandlungsrunde wurde auf den 29. Juni 2011 terminiert.
Anlässlich dieser Sitzung von gestern hat nun die RhB-Delegation die Vertretung von SEV und Transfair orientiert, dass der Verwaltungsrat RhB frühestens im September in tatsächliche Verhandlungen einsteigen will.
Der SEV hat Verständnis, dass ein allfälliges neues Salärsystem Zeit braucht, um entwickelt zu werden. Kein Verständnis hingegen haben wir dafür, dass auch untergeordnete Themen, die eine Optimierung im Arbeitsalltag sowohl für Arbeitgeber als auch für die Mitarbeitenden bringen, nicht endlich ernsthaft verhandelt werden können.
Die FAV Konferenz hat deshalb in Anwesenheit von SEV-Präsident Giorgio Tuti einstimmig beschlossen, den FAV vorsorglich auf Ende 2011 zu kündigen. Gleichzeitig ruft der SEV den Verwaltungsrat der RhB auf, im Interesse aller Beteiligten rasch grünes Licht für ernsthafte Verhandlungen zu geben. Der SEV ist seit Monaten bereit, an den Verhandlungstisch zu sitzen.
Ein ausführlicher Bericht zur Kündigung des FAV RhB erscheint im kontakt.sev am 7. Juli.
SEV
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Artikel erstellt am: Donnerstag, 30. Jun. 2011, 15:12 Uhr
Zuletzt aktualisiert am: Freitag, 1. Jul. 2011, 17:12 Uhr